Brexitannia: Quo vadis?

Jeder, der Geschäftsbeziehungen zu Großbritannien unterhält, stellt sich aktuell die Frage, welches Szenario nun Realität werden wird: Mit oder ohne Abkommen!

 

Davon betroffene Unternehmen haben sich bestimmt mit beiden Szenarien auseinandergesetzt und umfassende Vorbereitungen getroffen. Insbesondere die Auswirkungen auf Ihr SAP-System können mannigfaltig sein und sollten spätestens jetzt analysiert werden, um im nächsten Schritt entsprechende Vorkehrungen zu treffen.

 

Mit Abkommen

Wenn es noch zu einem Abkommen kommen sollte, wird das Vereinigte Königreich zwar nicht mehr zur Europäischen Union gehören, allerdings zum erweiterten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). In diesem Fall würden die Änderungsanforderungen im SAP etwas übersichtlicher, weil es dieses Konstrukt mit anderen Ländern (z.B. Norwegen) schon gibt. So entspricht z.B. das Steuerrecht in den EWR Staaten weitgehend den EU Richtlinien.

 

Ohne Abkommen

Sollte es kein Abkommen mehr geben, dann wird das Vereinigte Königreich ein Drittland, was auch im SAP System jede Menge gravierende Folgen hat.

 

UNSER ANGEBOT FÜR DEN MITTELSTAND

 

Unser FI Team verfolgt die Entwicklungen schon seit der Einreichung des Austrittsantrags und ist auch im ständigen Austausch mit unseren Kunden.

 

Aber vielleicht sind Sie sich nicht sicher, ob Sie alle Aspekte für das jeweilige Szenario in Hinblick auf Ihr SAP System untersucht und bewertet haben. Dazu haben wir eine Checkliste entwickelt um notwendige Umstellungen, entsprechend der Entscheidung mit oder ohne Abkommen, für Ihr Unternehme zu ermitteln.

 

Im Folgenden finden Sie Auszüge aus dieser Checkliste. Kontaktieren Sie uns sehr gerne jederzeit, wenn Sie mit unserer Unterstützung die komplette Checkliste umsetzen möchten um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein: 

 

 

Die Landeseinstellung für UK müssen an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.

  • Ist die Funktion „Werke im Ausland“ aktiviert?
  • Gibt es in SAP Buchungskreise, Werke in GB?

usw. 

 

FI-Modul

  • GB ist künftig ein Drittland. Es werden daher für die Geschäftsvorgänge zwischen EU-Staaten und GB Umsatzsteuerkennzeichen für Im- und Export bzw. Einfuhrumsatzsteuer benötigt. Sind diese bereits eingerichtet?
  • Sind noch Europaüberweisungen im Einsatz?
  • Gibt es Transaktionen im Zusammenhang mit GB, die Quellensteuerrelevanz haben (Zinsen, Dividenden, Lizenzen)?

 

Für das Modul SD/MM (Materialwirtschaft und Einkauf)

  • Hierzu sollte man prüfen, ob es möglich ist, Bestellungen in den Januar zu verschieben, um die Anzahl der zu bearbeitenden Geschäftsvorfälle zu minimieren
  • Wie viele offene MM-Bestellungen und WE/RE Eingänge aus GB gibt es?
  • Gibt es Sonderabwicklungen wie EU Dreiecksgeschäfte und Werke im Ausland mit GB?
  • Ist eine SD-Bonusabwicklung im Einsatz?

 

Weitere wichtige Punkte:

  • Ist ein UID-Prüfungstool in Verbindung mit SAP bei ihnen im Einsatz? Wenn ja, welches?
  • Gibt es sonstige Länderkennungsabhängige Stammdaten?

Nutzen Sie unsere Experten als Partner im Sinne des „4 Augen Prinzips“, damit alle Aspekte bedacht werden und Sie dem BREXIT-Thema entspannt entgegensehen können. 

Ihre Formularnachricht wurde erfolgreich versendet.

Sie haben folgende Daten eingegeben:

Bitte kontaktieren Sie mich bzgl. der BREXIT-Anpassungen im SAP-System

Bitte korrigieren Sie Ihre Eingaben in den folgenden Feldern:
Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Hinweis: Felder, die mit * bezeichnet sind, sind Pflichtfelder.


Anrufen

E-Mail

Anfahrt